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Wochenbild Archiv 2020 Teil eins

Wochenbilder des Jahres 2020 Teil 1

Fabisch Flyfishing Blog


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Teil eins der Wochenbilder Sammlung 2020 bei Fabisch Fly Fishing

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Hier das neues Wochenbild Archiv 2020, Teil eins bei Fabisch Fliegenfischen. Die meisten Beiträge in diesem Archiv werden Wochenbilder aus Europa und Kanada sein. Bei den Themen geht es um die Natur, dass Fliegenfischen oder Fliegenbinden sowie das Goldwaschen.

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Fliegenfischen am Doubs Woche 03

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Fliegenfischen am Doubs von der Schweizer Seite

Wochenbild KW 03 2020

Ja, es ist im Moment die ruhige Zeit beim Fliegenfischen, die Gelegenheit ein wenig über die guten, alten Zeiten zu sprechen. Fünfzehn Jahre ist es jetzt her, dass wir von der EFFA den Doubs in der Schweiz besuchten. Allerdings ist nur das eine Ufer in der Schweiz, das andere ist in Frankreich. So gelten auch völlig unterschiedliche Fischereirechte für das Gewässer. Ist in der Schweiz nur das Fliegenfischen erlaubt, sind die Kollegen auf der anderen Seite mit Schwimmer und Würmern, Maden usw unterwegs. Auch das Mindestmaß liegt in Frankreich deutlich niedriger als in der Schweiz.

Trotz der verschiedenen Regelungen kommt es nicht zu Handgreiflichkeiten zwischen den Nationen. Unsere Ergebnisse hielten sich sehr in Grenzen damals, auch heutzutage hört man nicht allzu viel Gutes. Immerhin bestand unsere Gruppe aus über zehn Instruktoren und Mastern, also keine Beginner. Der Befischungsdruck ist allerdings auch nicht ohne. Selbst Fische die auf Sicht anzusprechen sind, weigern sich hartneckig die Fliege oder Nymphe zu nehmen. Das drumherum war allerdings vom feinsten, vielleicht sollte man es doch nochmal versuchen.

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Die Mühle auf dem Bild hatten wir damals als Unterkunft gemietet, ebenso zwei Personen, die für unser leibliches wohl Sorge trugen. Die Umgebung und das Tal des Flusses waren auch erster Klasse.


Der Bulkley River im Frühjahr, Woche 07

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Fliegenfischen am Bulkley ist hier nicht möglich

Wochenbild KW 07 2020

Normalerweise komme ich in die Gegend, in der der Bulkley River fließt, im September und Oktober. Die letzten zwei Jahre bin ich dort im Frühjahr vorbei gefahren, auf dem Weg zu meinen Goldgräber Aktivitäten im Yukon. Natürlich schaut die ganze Landschaft im Frühjahr ganz anders aus, als im Herbst. Während sich im Herbst die Schneegrenze langsam nach unten schiebt, sind die Berge im Frühjahr voll bepackt mit Schneemassen. In der Nacht kann es noch sehr kalt sein, besonders in der Nähe von Gebirgszügen.

Der Quellfluss des Bulkley ist der Morice River. Der Morice kommt aus dem gleichnamigen See, der in einem gebirgiegen Gebiet liegt. Nicht zu starke Regenfälle haben so keinen Einfluss auf die Klarheit des Wassers. Wenn allerdings Tauwetter einsetzt und es dann auch noch in den Schnee regnet, wird sich das gewaltig ändern. Der Fluss mutiert dann zu einem Monster. Ich habe schon einige Hochwasser dort erlebt, aber die im Frühjahr sind extrem beängstigend. Fischen würde überhaupt nicht gehen und Watversuche wären wohl tödlich.

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Bei 80³m bis 100³m ist die Fischerei hervorragend, ein kleines Hochwasser kann den Aufstieg der Fische richtig in Schwung bringen. Der Wasserstand, der hier im Bild zu sehen ist, lag bei 1000³m, in Telkwa im Frühjahr 2018!


Corona - Fliegenfischen?, Woche 08

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Die Traumstadt Vancouver

Wochenbild KW 08 2020

Den meisten Menschen wird bei Vancouver die Stadt im Südwesten Britisch Koumbiens, Kanada, einfallen. Um diese geht es hier auch, allerdings gibt es ein zweites Vancouver 500km weiter südlich in den Staaten bei Portland. Vancuover BC ist eine quirlige Stadt am Pazifik, in der zu jeder Tages und Nachtzeit was los ist. Vancouver Stadt hat 632.000 Einwohner, greater Vancouver knapp 2.500.000 auf 2.700² Kilometer. Schon bei der Landung mit dem Flugzeug wird man geraume Zeit von den Bergen im Norden Vancouvers begleitet. Bekannt sind diese unter dem Namen Coast Mountains.

Vancouver ist weit mehr als nur einen Besuch wert, in drei Wochen hat man nur einen Teil der Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Für einige braucht man schon alleine einen ganzen Tag, um halbwegs durch zu kommen, zum Beispiel der Stanley Park. Überall stolpert man über das das Fischen und die Fische. Ein Beispiel ist die Capilano Fischzuchtanlage im Norden Vancouvers, dort kann der Aufstieg der Fische in einem verglasten Kanal verfolgt werden. Der Fraser River mündet in Vancouver ins Meer, im Fraser kann auf Stör gefischt werde. Der Fraser ist der größte Fluss in Britisch Kolumbien.

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Fast wie ein Scherenschnitt ist der Blick in Richtung Osten auf den Kanada Place, rechts sieht man den Harbour Tower. Die Gegend ringsum nennt sich Down Town und ist das Herz von Vancouver.


Corona - Fliegenfischen?, Woche 12

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Fliegenfischen und Corona

Wochenbild KW 12 2020

Mir ist bewusst, dass viele Menschen ganz andere Probleme beschäftigen, als einem Hobby zu frönen. Ich schreibe hier auch nur über meinen Umgang mit dem Thema. Zuerst einmal werde ich alle von der Regierung vorgegebenen Anordnungen befolgen werde, solange nicht offensichtliche Schäden an meiner Familie und mir das Ergebnis wären! Leider verhalten sich manche Mitbürger völlig schwachsinnig, als wäre alles in Ordnung. Ob in der Reihe vor der Apotheke wartend, oder beim Einkauf im Supermarkt, die Leute rücken einem dermaßen auf den Pelz, einfach unmöglich!

Ich könnte mir Vorstellen, dass der eine oder andere auf dieses Verhalten äußerst aggressiv reagieren könnte. Vor allem, wenn Väter mit Ihren Kindern unterwegs sind. Ich werde, solange keine Ausgangssperre anliegt, direkt in mein Auto steigen. Mit diesem fahre ich ohne Mitfahrer ans Fischwasser, Getränke und Essen nehme ich von Zuhause mit. Das Fahrzeug ist vollgetankt und solange kein Schaden auftritt, besteht keine Notwendigkeit es zu verlassen. Am Zielgewässer werde ich wohl allein unterwegs sein, andernfalls gibt es auch da noch die Möglichkeit zu wechseln.

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So wie im Bild zu sehen ist, geht es dann mit der Wathose ins Gewässer. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses Vorgehen für meine Mitmenschen und mich die größmögliche Sicherheit bietet. Bleibt alle so gut es geht gelassen, wir wollen alle noch lange miteinander zum Fischen gehen.


Fliegenfischen - Kurse - Geschäft, Woche 14

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Fliegenfischerkurse in Velden

Wochenbild KW 14 2020

Jetzt wäre die richtige Zeit, mit den Fliegenfischerkursen zu beginnen. Ob es an der Pegnitz oder an der Wiesent ein Einsteiger oder Fortgeschrittenen Kurs, oder am Stillwasser ein Kurs für Beginner mit der Zweihandrute ist, die Vorzeichen wären alle auf grün! Wenn es denn Corona nicht gäbe! Die Anmeldungen für die Kurse sind gut, ob und wann aber der jeweilige Kurs stattfindet, steht in den Sternen. Mein Fliegenfischertreffen Ende April, da wäre schon ein Wunder von Nöten, die gibt es aber nicht automatisch. Wir werden sehen, wie es ausgeht.

Angelgerätehändler mit Onlineshop werden immer noch einen gewissen Umsatz machen, die ohne Internetshop...? Ich habe auch einen kleinen Onlineshop, nenne diesen einen Tante Emma Shop. Per Klick bestellen, mit dem zweiten bezahlen und das war´s! Bei mir leider nicht, die Bestellung kommt zu mir über die Kontakt Seite oder per E-Mail. Noch nutzen einige auch diesen Weg, wie es in der Zukunft wird, schau wir mal. Wie es mit den Kursen weitergeht? Ich bin da wohl flexibel genug, an neuen Terminen zu Verfügung zu stehen, bei den Kursteilnehmern glaube ich auch daran.

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Schön wäre es schon gewesen, wenn die Saison 2020 einfach normal gestartet wäre. Die aktuelle Situation wird uns aber, trotz zwei Meter Abstand, menschlich näher zueinander bringen. Freuen wir uns auf eine schöne, gemeinsame Zukunft, Wolfgang Fabisch.


Irgendwie etwas unwirklich..., Woche 15

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In der Natur merkt man nichts von Corona

Wochenbild KW 15 2020

25 Km sind es von mir daheim bis zu dem Abschnitt der Wiesent, den ich gepachtet habe. Die maximal erlaubte Distanz bis zu dem Gewässer, welches man befischen möchte, liegt bei 50Km. Also alles im grünen Bereich. Die Fahrt verläuft ultra entspannt, es ist fast kein Verkehr auf der Straße. Mein Touran, ein zwei Liter Diesel mit 140PS, BJ 2005, kann überall soweit es geht ausrollen. Das Ergebnis ist ein Schnittverbrauch von 4,5 l auf 100Km,in beide Richtungen! An der Wiesent angekommen, bin ich ganz allein auf weiter Flur.

Die Ausrüstung ist schnell zusammen gesteckt, Wathose und Schuhe werden angezogen, dann kommt noch die Weste und das Cappy. Los geht es, nur wenige Schritte sind es bis zur Wiesent. Der Wasserstand ist immer noch etwas hoch, aber das Wasser glasklar. Einfach ist die Fischerei an der unteren Wiesent nicht, bei über 2Km Gewässerlänge gibt es gerade eine handvoll Möglichkeiten, zur anderen Seite zu waten. Die tiefsten Stellen liegen bei 6m Wassertiefe! Das Fischen mit der Nymphe erfordert sehr lange Vorfächer, der Spaß beim Werfen ist bei der Ufer Vegetation garantiert.

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Während einer Pause am Ufer komme ich ins grübeln. Die Natur um mich herum funktioniert wie immer, alles geht seinen Gang. Fast kommt es mir so vor, als ob die Corona Story nur ein böser Traum ist. Zurück in der Wirklichkeit habe ich Mühe, den Klos im Hals hinunter zu schlucken. Nichtsdestotrotz Euch allen da draußen frohe Ostern, WF.


Die Pegnitz in Lauf, Woche 17

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Die Pegnitz in Lauf

Wochenbild KW 17 2020

Die Pegnitz entspringt in dem gleichnamigen Ort aus einer Karstquelle. Sie ist ein Karstfluss, der aber immer im Schatten der viel bekannteren Wiesent steht. Die ganze Fränkische Schweiz, in der beide Flüsse liegen, ist ein Karstgebiet. An der engsten Stelle sind die beiden Flüsse nur 20 km voneinander getrennt! Kurz unterhalb der Pegnitzquelle, etwa 100 m, mündet die Fichtenohe. Obwohl diese viel mehr Wasser bringt, als die junge Pegnitz, ist der Flussname Pegnitz. Bis zur Mündung in die Rednitz sind es etwa 110 km.

Die Pegnitz kann auf dem Großteil ihrer Länge mit einem bemerkenswerten Maifliegenschlupf aufwarten. Der Begriff Maifliege trifft es nicht ganz, der frühe Juni ist das Datum der Wahl. In den ersten Tagen des Ereignisses kann man beobachten, dass die Forellen und Äschen den großen Insekten eher aus dem Weg gehen! Danach allerdings geht das große Fressen richtig los. Nach wenigen Tagen sind die Fische so voll gefressen, dass die Fischerei richtig schwierig wird. Dieser Zustand hält dann auch noch eine Weile an.

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Das Foto zeigt die Pegnitz in der Stadt Lauf, etwa 30 km unterhalb der Stadt Velden, in der ein Teil meiner Kurse stattfinden. Nicht nur bis hierhin, sondern bis unterhalb der Stadt Nürnberg, hat man gute Aussichten auf zum Teil sehr große Salmoniden. Der Reichtum an großen Äschen bis unterhalb Nürnbergs war vor etwa 30 Jahren der Grund für meinen Beitritt zum Nürnberger Fischereiverein.


Die Pegnitz in Lauf, Woche 18

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Schöne Bachforelle aus der Wiesent

Wochenbild KW 18 2020

Langsam nervt der Corona Kram schon ein wenig. Ob es die Kurse angeht, den Urlaubsflug nach Kanada, die Bewegungsfreiheit, alles ist ungewiss. Da ich eher ein Macher bin, ist diese Machtlosigkeit ultra stressig! Dann auch noch reichlich Stimmen, ebenso mit Professoren dabei, die das Handeln bei uns für völlig überzogen sehen. Die Grippewelle 2017/18 hatte über 25.000 Todesfälle in Deutschland verursacht, siehe Wikipedia. Das war schrecklich, aber die Wirtschaft wurde nicht so ramponiert, im Vergleich zu jetzt!

Ob Angler oder Fliegenfischer, uns bleibt zum Glück noch der Weg zum Wasser, wenn auch mit Einschränkungen. Allein der Gedanke, das dieses kleine Stückchen Freiheit auch noch wegfallen könnte, senkt die Stimmung weiter. Und dann kommt der unglaubliche Moment, der Biss auf den Köder, bei dem man sofort merkt, dass der Fisch außerhalb der normalen Norm liegt. In den Stunden davor hatten sich schon einige Äschen und Forellen von der Nymphe verführen lassen, aber nicht in dieser Größe. Die Fliegenschnur liegt unordentlich vor den Füssen, der Fisch zieht ab...!

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Mit einigem Glück konnte ich diese wunderschöne Bachforelle landen. Na ja, ist ja kein Wunder bei diesem Guide! Die Wiesent hat in unserm Abschnitt einige sehr schöne Fische, diese Bachforelle hatte 55 cm. Haltet durch und erfreut Euch an Situationen wie dieser, in der man das Leben richtig wahr nimmt.


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