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Wochenbild Archiv 2019 Teil zwei

Wochenbilder des Jahres 2019 Teil zwei

Fabisch Flyfishing Blog


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Teil zwei der Wochenbilder Sammlung 2019 bei Fabisch Fly Fishing

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Hier ein neues Wochenbild Archiv 2019, Teil zwei bei Fabisch Fliegenfischen. Die meisten Beiträge in diesem Archiv werden Wochenbilder aus Kanada sein. Die Themen sind Natur, beim Fliegenfischen oder Fliegenbinden und das Goldwaschen. Freuen Sie sich auf Bilder aus Britisch Kolumbien und dem Yukon.

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Frühjahr an der Wiesent

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Frühjahr an der Wiesent in beeindruckendem Licht

Wochenbild KW 14 2019

Es ist gerade erst ein paar Wochen her, da hatte ich die Wiesent im Winterschlaf als Thema. Es ist jedes Jahr auf´s neue ein Ereignis, den Aufbruch der Natur im Frühjahr zu erleben. Man sieht ja genau in dem Foto, dass es erst losgeht mit der Vegetation, aber das täglich zunehmende Sonnenlicht wird da schnell Ergebnisse präsentieren. Vor Ort bemerkt man im Abstand von zwei Tagen deutliche Unterschiede. Allein die Geschwindigkeit, mit der das frische Grün und sie Knospen zulegen, ist atemberaubend.

Bei den Fischen ist es ein perfektes Durcheinander. Haben die einen das Laichgeschäft schon lange hinter sich, fangen die anderen gerade erst damit an. Der Zug der Äschen stromauf ins Laichgebiet ist in vollem Gange, trotzdem möchte die eine oder andere Interesse an der Nymphe zeigen. Nur schnelles reagieren des Fischers verhindert den unötigen Drill, die Äschen werden ihre Kräfte noch brauchen. Vereinzelt sieht man recht große Eintagsfliegen, genug jedenfalls, um manch einen Fisch zum steigen zu bewegen.

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Zeigt das Bild nicht eine wunderbare Stimmung an der Wiesent? Fast kann man die Ruhe der Situation hören, die warmen Strahlen der Sonne kann man auf jeden Fall spüren. Euch allen ein schönes Frühjahr, am besten an einem schönen Gewässer.


Bald geht das große Abenteuer los

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Blick in Richtung Osten von der Skeena Brücke in Kitwanga

Wochenbild KW 15 2019

Egal wie oft man irgendwo im Urlaub war, wenn dann eine Reise dorthin für drei Monate geplant wird, ist das eine völlig neue Geschichte. Wenn es sich dann auch noch um den Yukon in Kanada handelt, sollten die Vorbereitungen besonders sorgfältig getroffen werden. Immerhin geht es in eine Gegend, in der fehlendes nicht mal eben um die Ecke eingekauft werden kann. Die ganze Logistik ist ein wenig atemberaubend. Fahrzeuge, Wohnwagen, Wasserpumpen ein ATV. Dort oben hat man es mit Permafrost zu tun, also braucht man noch einen Abbruchhammer, einen Generator, eine Kettensäge...

In drei Wochen geht es los. Meine Partner und ich haben bis August Zeit, um festzustellen ob und wenn ja, wie viel Gold auf den abgesteckten Claims zu finden ist. Dazu wartet eine ganze Menge Arbeit auf uns, in einem der härtesten Jobs, die es gibt. Wir fangen ja nicht mit großen Maschinen an, sondern mit dem, was unsere Körper leisten können. Ich bin schon sehr gespannt auf diese Erfahrung. Wenn es zu schwer wird, gehe ich zum Klondike und fang dort ein paar Äschen, um den Speisezettel zu bereichern. Das könnte eine wunderbare Abwechslung sein.

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Diese Foto wurde von der Skeenabrücke bei Kitwanga letztes Jahr gemacht. Bis dort sind es etwa 1300 km vom Vancouver Airport. Von dort nach Dawson City sind es noch 1700 km, dann noch 120 km zu den Claims! Ich bin sehr gespannt...


Elektrofischen Wiesent

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Bestandsaufnahme mit Elektrofischen an der Wiesent

Wochenbild KW 16 2019

Seit fünf Jahren haben wir das etwas über zwei Kilometer lange Stück der Wiesent im Unterlauf gepachtet. Jetzt war es an der Zeit, eine Bestandsaufnahme in Fischmenge und Größe zu starten. Mit Aluboot, Außenborder und Generator rückten die drei von der Fachberatung für Fischerei aus Bayreuth an. Gemeinsam brachten wir das Boot zu Wasser, kurz darauf ging es schon los. Den Außenborder und Generator angelassen nahm das Boot mit den drei Besatzungsmitgliedern langsam Fahrt auf. Vor dem Start hatte man die Wasserverhältnisse in Augenschein genommen.

Nach einigen hundert Metern wurde umgedreht und die Suche nach den Fischen begann mit dem geladenen Kescher. Zuerst tat sich nicht viel, aber nach und nach landeten immer mehr Fische in der mitgeführten Plastikwanne. Schöne Bachforellen, Regenbogenforellen und Äschen sammelten sich an. Manch ein Fisch war schon als kapital zu bezeichnen. Es waren auch reichlich Nachwuchs Forellen mit dabei, kleine Äschen fehlten allerdings. Die Aussage der Spezialisten war sehr positiv, gutes Mischungsverhältnis und gute Anzahl der Individuen.

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Die Fische in der Wiesent zu fangen, ist nicht leicht. Ich habe ja schon öfter auf das unglaublich hohe Nahrungsangebot in der Wiesent hingewiesen, es gibt eigentlich keinen Grund für die Fische, unsere Imitate anzunehmen. Vielleicht spielt ja die Neugierde eine Rolle...


Fliegenfischertreffen 2019

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Fliegenfischertreffen 2019 in Velden an der Pegnitz

Wochenbild KW 17 2019

Wiedermal ist Velden an der Pegnitz Austragungsort des jährlichen Fliegenfischertreffen. Seit 35 Jahren besteht die Fliegenfischerschule Fabisch in dem ruhigen Ort in Oberfranken. Die Pegnitz ist in diesem Bereich perfekt für Schulungen geeignet. Für absolute Beginner, denen der Umgang mit der Fliegenrute in den ruhigen Bereichen ohne Stress näher gebracht wird, bis zum Anwärter auf eine Instruktoren Prüfung. Leichte Passagen mit reichlich Rückraum und auch sonst genug Platz wechseln sich mit anderen, in denen fast gar keine Bewegungsfreiheit herrscht, ab.

So ist also für alle, die mit der Fliegenrute den Salmoniden näher kommen möchten, etwas geboten. Über die Küche in Franken gibt es nur Gutes zu berichten und die Preisgestaltung ist sehr human! Wie immer wird der eine oder andere Fliegen binden, verschiedene Wurfvorführungen am Samstag und Sonntag runden die Tage des Treffens ab. Drei Tage mit alten und neuen Freunden erwarten uns, mit der Möglichkeit in der Pegnitz zu Fischen. Eine kleine Auswahl an Fliegenfischer und Binder Zubehör ist auch vorhanden. Marco Reisen ist mit den neuen Vision Ruten da.

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Wir freuen uns auf ein schönes, verlängertes Wochenende, an dem wir das Miteinander genießen wollen. Schaut doch einfach mal vorbei, auch wenn das Fliegenfischen erst für die Zukunft geplant ist. Bis bald, Wolfgang Fabisch.


Yukon 2019

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Eine sehr große Minen Operation im Yukon

Wochenbild KW 26 2019

Ja, wir leben noch! Nach einer unglaublichen Serie von Misserfolgen in den ersten vier Wochen hier in Kanada, hat sich jetzt eine funktionierende Routine breit gemacht. Der größte Verlust am Anfang, war das Ableben meines Laptops. Daher auch die spärlichr Information über unsere Erlebnisse hier vor Ort. Im Moment geht alles einen geregelten Lauf. Um 08.00 Uhr beginnt die Arbeit, um 16.00 ist sie in der Regel zu ende. Mehr ist aus einem Körper fast nicht mehr heraus zu holen. Wir arbeiten ja nur mit Schaufel und Schüssel.

Wenn unsere Wartezeit abgelaufen ist, dürfen wir auch andere Hilfsmittel benutzen. Nach Dawson City sind es von unseren Claims etwa 110 Kilometer. Dies ist unsere nächste Einkaufsmöglichkeit. Das wissen die Händler vor Ort und entsprechend sind die Preise. Whitehorse, die größte Stadt im Yukon, ist nochmal über 500 km weiter und fällt somit als Quelle für Lebensmittel aus! Unsere Fahrzeuge un Wohnwagen funktionieren bisher einwandfrei, was auf Grund des günstiegen Einkaufs nicht unbedingt zu erwarten war.

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Zum Teil riesige Anlagen sind immer wieder im Yukon für die Goldsuche zu sehen. Was da an Kapital dahinter steckt, ist zum Teil unfassbar. Das Risiko, leer auszugehen, sollte auch nicht unterschätzt werden. Wenn man dann verkaufen muss, sind riesige Verluste einzuplanen.


Yukon Gold

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Beim Goldwaschen im Yukon werden risiege Mengen Kies gewaschen

Wochenbild KW 27 2019

Wegen dem Yukon Gold sind wir ja hier. Allerdings gibt es ein gleichnamiges Bier, welches in unglaublichen Mengen in Dawson City ausgeschenkt wird. Kaum zu glauben, aber wir haben auch schon richtiges Gold gefunden! Nein, wir sind noch nicht reich, aber der Beweis, dass am Claim Gold ist, ist schon etwas wert. Wir haben ja auch noch einige Zeit hier, ehe es wieder nach Haus geht. Die Arbeit ist allerdings unglaublich hart. Ich habe es nicht geglaubt, aber man kann nicht soviel essen (egal was), um kein Gewicht zu verlieren!

Morgen werden wir uns die Lizenz zum Fischen besorgen. Das es reichlich Artik Grayling gibt, wusste ich schon vom Vorjahr, heute habe ich allerdings ein Northern Pike im Indian River gesehen. War dieser auch klein, steht es damit fest, dass es diese Fischart hier gibt. Die Lizenz ist mit 35 can$ für das ganze Jahr deutlich günstiger als die in Britisch Kolumbien. Dabei ist die Auswahl der Gewässer ebenso reichhaltig, einige Fischarten gibt es im Yukon allerdings nicht mehr. Ich denke, dass der lange Winter mit unglaublichen minus Temperaturen dafür verantwortlich ist.

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Nach dem die gigantisch großen Flächen durch die Waschanlage durchgelaufen sind, sollen die Miner den orginal Zustand so gut es geht wieder herstellen. So entstehen Seen wie dieser, fast idyllisch, aber mit wenig Bewuchs.


Yukon Waldbrand

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Waldbrand im Dominion Tal im Yukon in Richtung unseres Tals

Wochenbild KW 28 2019

Der Yukon kommt mir in den Bereichen, in denen wir tätig sind, wie eine Halbwüste vor. Es regnet selten und dann wenig, der Boden besteht zu großen Teilen aus gewaschenem Kies, das wenige Wasser vom Himmel verschwindet sofort von der Oberfläche. Allerdings nicht tief!! Wir haben heute ein neues Testloch begonnen und sind nach 4 cm auf Permafrost gestoßen. Dieser Frost verhindert, dass das Wasser ablaufen und sich in den natürlichen Kreislauf eingliedern kann. Wir haben hier seit Wochen über 30 Grad tagsüber, in der Nacht allerdings oft nur 8 Grad.

In aller Frühe sind wir nach Dawson zum Einkaufen gefahren. Dabei wird auch Trinkwasser besorgt, in jeweils 18 Liter Flaschen aus Kunststoff. Danach Wäsche waschen und duschen. Den Einkauf erledigt man zuletzt, damit die Sachen frisch im Camp ankommen. Bei der Rückfahrt über die Bonanza Creek Straße fiel uns eine riesige Rauchsäule auf. Dort würden wir vorbei müssen, also etwas schneller fahren. Leider hatte das Fahrzeug meines Partners einen Platten, was einige Zeit kostete. Der Waldbrand bewegte sich derweil in Richtung unseres Tals.

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Wir hatten Glück, die Feuerwehr bekam den Brand rechtzeitig in den Griff. Nach einem nochmaligen Auffakeln durch den Wind wurde das Feuer endgültig gelöscht und wir konnten in unser Tal am Indian River zurück kehren.


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