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Wochenbild Archiv 2017 Teil zwei

Wochenbilder des Jahres 2017 Teil zwei

Fabisch Flyfishing Blog


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Teil zwei der Sammlung Wochenbilder 2017 bei Fabisch Fly Fishing

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Wochenbild Archiv bei Fabisch Fliegenfischen Fliegenbinden 2017 Teil - 2. Gesammelte Bilder aus den Bereichen Fliegenfischen, Fliegenbinden und Natur, die nicht nur von mir aufgenommen sind. Bei den Bildern, die nicht von mir aufgenommen sind, wird der Name des Fotografen erwähnt.

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Seen und Teiche in West-Kanada

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See in West Kanada

Wochenbild KW 15 2017

Eine Reise in den Westen Kanadas ist immer wieder ein Erlebnis. Das oder die ersten Male sind oft von der Befürchtung geprägt, etwas ganz wichtiges vergessen zuhaben. Bei anderen Reisen ist das oft auch so, aber da sitzt man nicht unbedingt über zehn Stunden im Flugzeug. Noch etwas weiter und dann wäre Russland hintenrum erreicht. Wie wird es vor Ort sein, rösten einen die Indianer, oh entschuldigung, die Natives? Ich habe diesen Nervenkitzel bis heute und der gehört auch dazu. Die meisten werden sich über die Gewässer, in denen ihr Zielfisch vokommt, vorab erkundigt haben.

Ob es sich dabei um Lachse, Steelheads oder andere Salmoniden handelt, immer sind verschiedene Besonderheiten zu beachten. Selbst die unterschiedlichen Lachsarten steigen zu anderen Zeiten auf. Wer denkt da schon daran, es in einem kleinen See zu probieren. Von diesen gibt es sogar private, wie der auf dem Bild. Die Fischerei in den privaten ist allerdings nicht billig, 40 Dollar pro Tag ist nicht ungewöhnlich. Es gibt aber kein trübes oder Hochwasser und es ist manchmal sogar ein Boot dabei. Zwei Regenbogen, eine mit vier die andere mit sechs Pfund, konnte ich hier fangen.

Manchmal eine sehr gute Alternative, ein privater See


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Schlachtfest an der Wiesent

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Schlachtfest an der Wiesent

Wochenbild KW 16 2017

Manchmal muss man sich schon fragen, warum Fliegenfischer bis nach Kanada, Neuseeland oder gar Australien zum Fliegenfischen reisen. Oft hört man dann was von ursprünlicher Natur und Wildnis, dieses auch von mir. Glaubt mir, die Wildnis ist hier bei uns, direkt an unseren Gewässern! Ok, um das zu erreichen, musste der schwarze Vogel zum Vogel des Jahres ernannt werden. Dann muss man ihn behüten, streicheln usw. und schon hat man eine sich schön vermehrende Population.

Füttern muss man das liebe Tier nicht! Es ist in der Lage, sich aus den Forellen und Äschenbeständen unserer Bäche und Flüsse zu sättigen. Im Frühjahr sollten wir dann mit fangreifen Fischen nachbesetzen, damit der liebe Vogel im nächsten Winter keinen Hunger leidet. In ruhigen Bereichen der Wiesent ist zum Teil von einem Totalschaden im Fischbestand auszugehen, aber dafür haben wir schöne, satte schwarze Vögel. Das Bild ist leider nicht scharf, aber man sieht, wie es am Wasser zugeht wenn der Cormoran jagt. Hat nicht jemand eine Jeannie daheim, einmal zwinkern und der Alptraum ist vorbei???

Cormoran an der Wiesent in Aktiont


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Juni ist gleich Maifliegenzeit?

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Steinfliege in den Alpen

Wochenbild KW 17 2017

Unzweifelhaft ist an unseren Kalkflüssen die Maifliegenzeit das Spektakel des Jahres. Zeitpunkt ist Anfang bis Ende Juni. Verschiebungen durchs Wetter sind möglich. Riesige Forellen, die sonst das ganze Jahr nicht zu sehen sind, treiben sich knapp unter der Wasseroberfläche rum um sich kugelrund zu fressen. Selbst ein Überwerfen mit der Fliegenschnur stört diese Gesellen nicht die Bohne, allerdings lassen sie oft genug das angebotene Muster links liegen. Bei dem ganzen Brimborium wird ein anderes Großereignis an Gewässern oft vergessen. Diese Gewääser liegen in den bergigen Bereichen, zum Beispiel Alpen und Voralpen.

Na klar, die Rede ist von den Steinfliegen. Bei diesen Fliegen handelt es sich um uralte Vorkommen, die schon zur Zeiten der Dinos in dieser Form unterwegs gewesen sein sollen. Fünf bis sechs Zentimeter große Exemplare taumeln mehr als sie fliegen durch die Luft. Diese Fliegen stehen mehr auf Granit als auf Kalk. Ein riesger Vorteil für die Fische und die Angler, die Nymphen der Steinfliegen stehen das ganze Jahr zur Verfügung. Während die Maifliegen Wohnhöhlen bauen, leben die Steinfliegen ganz normal am Gewässergrund. Einige wenige im Sediment.

Tolle Alpen Steinfliege, Perla


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Distanz Rollwurf an der Pegnitz

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Rollwurf an der Pegnitz

Wochenbild KW 19 2017

Es ist immer wieder erstaunlich, was bei Fliegenfischertreffen vorkommen kann. Sobald ein paar Fliegenfischer zusammen am Wasser oder auf der Wiese sind, geht es um die verschiedenen Würfe oder Fliegen oder... Gerade letztes Wochenende beim EFFA on Tour Meeting am oberen Neckar, waren sehr viele begeisterte Fliegenfischer zusammen. Ob Beginner oder erfahrener Instruktor, immer geht es darum den Wurf so einfach wie möglich bei bester Präzision auszuführen. Dadurch kann das bestmögliche Resultat erzielt werden.

Das Foto entstand bei meinem Fliegenfischertreffen in Velden an der Pegnitz. An dieser Stelle ist die andere Seite der Pegnitz nicht ganz leicht per Rollwurf zu erreichen. Um die Sache noch interessanter zu machen, ist der Rückraum ein wenig limitiert. Natürlich hängt am Vorfach eine Goldkopfnympe, wenn man schon rüber kommt, darf sich auch gern ein Fisch verführen lassen. Schnell sind dann auch ein paar Mitfischer dabei, um sich den Wurf genau erklären zu lassen. Mit wenigen Metern Abstand kann dann auch gleich probiert werden, ob es funktioniert.

Distanz Rollwurf mit Freunden an der Pegnitz in Velden


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Fliegenfischen an der Wiesent

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schöne Wiesent Äsche

Wochenbild KW 20 2017

Wer die Gelegenheit bekommt, zu einem unserer größeren Gewässer in Franken, wie zum Beispiel die Pegnitz oder die Wiesent, Zugang zu bekommen, kann sich nur glücklich schätzen. An diesen Flüssen sind die meisten Abschnitte in privater Hand. So ist es auch mit unserem Teilstück der Wiesent von Pretzfeld abwärts. Nur noch 12 Kilometer von der Mündung entfernt, sind schon fast alle Zuflüsse zur Wiesent enthalten. So ist der mittlere Abfluss mit 8,5 m³/s schon recht ordentlich. Das durchwaten ist nur an wenigen Stellen möglich.

Obwohl die Wiesent stark betroffen durch den Kormoran ist, überlebt der eine oder andere Fisch die Winterzeit. Vor allen in schnellfliessenden Abschnitten fühlen sich die schwarzen Vögel nicht so wohl. Eine Bestandsaufnahme, wieviele Fische den letzten, harten Winter überlebt haben, ist in wenigen Wochen zur Maifliegezeit möglich. Da sieht man dann bei den steigenden Fischen, ob und was noch im Wasser vorhanden ist. Die Äsche konnte ich letzte Woche mit der Nymphe überzeugen, kein schlechtes Zeichen. Leider fallen gerade die Äschen den Vögeln in großen Zahlen zum Opfer.

Schöne Wiesentäsche an der Nymphe


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Alpines Fliegenfischen

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alpiner Forellenbach

Wochenbild KW 21 2017

Alpines Fliegenfischen stellt die Fischer vor mancherlei Herausvorderungen. In den schnellen Abschnitten ist es oft eine Pocket Fischerei, bei der die ruhigere Tasche gerade mal 25cm Wasser zur Verfügung stellt. Die sollten dann auch noch richtig angesprochen werden. Dann gibt es bodenlos tiefe Gumpen, deren Befischung alles andere als einfach ist. Vor allem, wenn auf drei Meter Gewässerlänge eine Wassertiefe von über 4 Meter herrscht. Wenig Bewegungsfreiheit durch Bewuchs und oder Felsen sind dann noch das i-Tüpfelchen. Ach so, wie sieht es mit der Kondition aus...?

Das Bild zeigt den für Fische aus der Saalach obersten, erreichbaren Pool. Am Wasserfall ist das Ende des Aufstiegs erreicht, darüber wird der Bestand fast zu 100% durch Besatz beeinflusst sein. In der Laichzeit kann man unglaubliche Exemplare von Forellen und Äschen beobachten. Allerdings haben sich in den tiefen Löchern Bachforellen breit gemacht, die keine große Reiselust zeigen. Diese können sich zum Teil mit großen Steelheads messen. Nahrung ist über das ganze Jahr ausreichen vorhanden. Oft schaue ich dem Treiben unter Wasser einfach nur zu.

Ein Traumgewässer in den Alpen


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Fliegenfischerkurse in Velden

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Fliegenfischerkurs an der Pegnitz

Wochenbild KW 22 2017

Heute mal in eigener Sache. Seit über 30 Jahren darf ich die Pegnitz in Velden für Fliegenfischerkurse nutzen. Dafür möchte ich mich bei der Stadt Velden recht herzlich bedanken. Die Pegnitz ist der Wiesent in vielerlei Hinsicht ähnlich. Sie ist ebenfalls ein Kalkfluss und kann mit eniem enormen Maifliegenschlupf glänzen. Sie ist auch viel leichter zu Händeln als die Wiesent, beim Fischen sowie beim begehen. Obwohl das Waten nicht erlaubt ist, kann fast jede Stelle befischt werden.

Gerade für Beginner im Fliegenfischen ist es wichtig, sich auf das Werfen zu konzentrieren, nicht auf den Weg. Nachdem die ersten Übungen mit reichlich Rückraum absolviert werden, findet der zweite Block mit diversen Hindernissen im Rückraum statt (siehe Foto). Erst wenn dieses Gelände halbwegs gemeistert wird, kommen die ersten Trockenfliegen zum Einsatz. Bis dahin ist der erste Tag vergangen. Es werden auch regelmäßig Fische in den Kursen gefangen, so hat die Pegnitz alles zu bieten, was für eine Kurs benötigt wird.

Erschwertes Training an der Pegnitz


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Mit dem Boot driften

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Mit dem Driftboot

Wochenbild KW 24 2017

Boote, mit denen man stromab driften kann, gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Natürlich kommt es sehr auf die Gewässerart an, welches Verwendung findet. Recht gut geht es mit Ponton Booten. Die gibt es für alle Geldbeutel, starten ab knapp €300,00. Diese Boote sind leicht und beweglich und man ist kompett aus dem Wasser. Für größe Flüsse zum Beispiel in Kanada, sollte allerdings etwas mehr Geld ausgegeben werden. Gerade wenn man mehrere Tage unterwegs ist und das in dünn besiedeltem Gebiet.

Dabei ist nicht nur die Qualität des Materials eine eventuelle Gefahrenquelle. Leider gibt es immer wieder Verrückte, die sich mit geringen Kentnissen über die Srecke auf die Flussreise begeben. Und das dann auch noch alleine. Begeben wir uns nochmal nach Kanada. Natürlich wurden viele Flusstäler für den Strassenbau genutzt, so dass im Notfall jemand erreichbar ist. Es gibt aber auch viele Flussabschnitte, wo weit und breit niemand lebt. Wer dann noch in einen Kanyon einfährt in dem dann pötzlich ein Wasserfall ...! Safe ist die Sache wie im Bild, mit einem Guide der sich auskennt.

Sicheres Driften am Goldriver in BC


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Wo geht es denn zu den Mädels...

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Maifliege an der Pegnitz

Wochenbild KW 25 2017

Recht früh ging es dieses Jahr mit den Maifliegen los, deshalb ist in unserer Gegend auch schon das meiste jetzt auch schon gelaufen. In den Abendstunden kommt es noch zur Eiablage, aber die Fische scheinen eher lustlos. So konnte ich schon vor über einer Woche an der Wiesent eine gute (50 cm plus) Bachforelle mit einer Nymphe überzeugen, während es mit der Trockenfliege nicht so toll lief. Auch wiesen alle Versuche, Maifliegennymphen zu finden, im Frühjahr auf ein eher schwaches Maifliegenjahr hin.

Fast jedes Jahr findet sich ein besonderes Motiv in der Maifliegenzeit. So entstand dieses Foto letztes Wochenende während eines Fliegenfischerkurses in Velden an der Pegnitz. Es waren noch kleine Hochzeitstänze zu beobachten, sowie Eier ablegende Weibchen. Dabei waren die Danicas deutlich in der Minderheit. Versuche mit dem Küchensieb im Sediment weisen darauf hin, dass 2018 ein deutlich stärkeres Aufkommen vorhanden sein wird. Bis dahin haben wir einige Monate mit Maifliegenenzug zu überbrücken.

Maifliegenmännchen auf der Suche


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