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Wochenbild Archiv 2018 Teil drei

Wochenbilder des Jahres 2018 Teil drei

Fabisch Flyfishing Blog


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Teil drei der Sammlung Wochenbilder 2018 bei Fabisch Fly Fishing

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Das dritte Wochenbild Archiv bei Fabisch Fliegenfischen 2018. Bilder die von jemand anderen aufgenommen sind, egal ob in der Natur oder beim Fliegenbinden, werden mit dem Namen des Fotografen versehen.

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Insektenkunde im Kurs

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Mühlkoppe am Gewässergrund

Wochenbild KW 18 2018

Trotz der enormen Menge an Wasser, die von den Wasserversorgern von der Pegnitz abgezogen werden, gibt es zum Glück noch ein Leben unter Wasser. Allerdings wird mit Gewalt daran gearbeitet, dieses kaputt zu bekommen. Allein die Schwankung des Wasserstandes um bis zu zwanzig cm tötet im Rhythmus viele unterwasser Insekten. Durch die eklatante Verringerung der Fliesgeschwindigkeit, verdreckt der Gewässergrund und der Sauerstoff im Wasser nimmt ab. Die Folgeschäden werden wohl erst in Jahren zu Buche schlagen, dann ist aber wohl keiner mehr verantwortlich.

In meinen Fliegenfischerkursen an der Pegnitz ist die Insektenkunde ein fester Bestandteil. Die Pegnitz in Velden profitierte in Hinsicht auf die Insekten von einigen z. T. recht starken Quellschüttungen. Auf eine Länge von 6 km verdoppelte sich die Wassermenge beinahe. Im Bereich dieser Quellen hatte man es mit einer total anderen Unterwasserflora und Fauna zu tun, als im Rest des Gewässers. Leider sind diese Quellen zum Teil gar nicht mehr auszumachen. So werden wohl einige Insektenarten, die auf frisches und kaltes Wasser angewiesen sind, aussterben.

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Die Mühlkoppe am Gewässergrund zu finden ist gar nicht so einfach. Hätte sie sich nicht bewegt, hätte ich sie wohl übersehen. Auch diese Gewässerbewohner gehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Zur Hilfe, sie ist knapp rechts von der Bildmitte.


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Kanada, Yukon Teil eins

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unser Fahrzeug und der Highway 37

Wochenbild KW 26 2018

Nicht zu glauben, obwohl ich von 1999 auf 2000 nur ein Winterdrehkreuz am Nürnberger Flughafen mit machen wollte, werden es nächstes Jahr 20 Jahre, die ich dort verbracht habe. Im ersten Drittel 2019 scheide ich aus dem aktiven Arbeitsleben am Flughafen aus. Dann, mit immerhin schon 61 Jahren, möchte ich mir noch einen Traum erfüllen, Goldwaschen und Fischen im Yukon! Die Weichen dafür wurden heuer schon gestellt. Mit zwei Freunden begann unsere Reise am 14 Mai und endete am 12 Juni. Wir waren unterwegs um uns ein paar Claims, Grundstücke zum Goldwaschen, zu sichern.

Von Nürnberg ging es über Amsterdam nach Vancouver. Dort übernahmen wir ein Fahrzeug mit Vierradantrieb und machten uns auf den Weg in Richtung Whitehorse. In Hope holte ich noch meine Kiste mit Zubehör bei einem Freund ab, der diese in seinem Haus lagert. Kurz vor Quesnel legten wir die erste Schlafpause ein, 26 Std nachdem wir uns in Deutschland auf den Weg gemacht hatten. Am nächsten Morgen bogen wir von unserer Route in Richtung Barkerville ab, um dort in einem kleinen Bach zum ersten mal Gold zu waschen und auch zu finden.

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Nach 2 Stunden ging es dann weiter Richtung Whitehorse, wir sollten am 17.05. dort sein, um unser Wohnmobil zu übernehmen. Bis Quesnel hatten wir gerade mal 700 km von 2400 geschaft. Die zweite Nacht verbrachten wir 1500km von Vancouver entfernt auf dem Highway 37, auch Stewart-Cassiar Highway genannt.


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Yukon Teil zwei, nach Whitehorse

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Noch im Eis erstarrter See

Wochenbild KW 27 2018

Der Übergang von BC in den Yukon ist wenig spektakuler, ein Schild am Strassenrand und das ist es. Die Natur im Norden von BC sowie im Yukon ist allerdings grandios. Der Verkehr wird immer weniger, die Begegnung mit Bären und Elchen nimmt zu. Dann fährt man durch ein riesiges, vom Waldbrand zerstörtes Gebiet. Dieser Brand wurde sogar in den Nachrichten in Deutschland erwähnt. Nun stand uns unsere dritte und letzte Nacht im Auto bevor, am nächsten Tag sollten wir unser Wohnmobil in Whitehorse übernehmen, endlich wieder ein Bett zum Schlafen, ein Tisch zum Essen usw.

In dieser letzten Nacht merkten wir deutlich, dass wir seit Tagen in Richtung Norden unterwegs waren. Die Temperaturen in der Nacht fielen unter Null Grad! Hinweise in dieser Richtung hatten wir schon vorher bekommen. Das Bild zeigt einen See, der noch immer und seit Monaten total im Eis erstarrt war. Selbst die Wellen sind wie Schockgefroren deutlich zu erkennen! Mit dem Eis sollten wir in den kommenden Wochen noch unsere Erfahrungen machen, doch dazu später. Die Übernahme des Wohnmobiles ging reibungslos vonstatten. Dann ging es zum Einkaufen, auch da kann man Fehler machen.

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Hätten wir gewusst, was uns in Dawson City erwartet, wären die Einkäufe deutlich größer ausgefallen. Noch etwas, Yukon ist eineinhalb mal so groß wie Deutschland und hat 38.000 Einwohner, von denen 28.000 in Whitehorse leben. Dieser Teil von Kanada ist sehr dünn besiedelt!


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Yukon Teil drei, von Whitehorse nach Dawson City

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Dawson City

Wochenbild KW 28 2018

Von Whitehorse nach Dawson City sind es nur noch 530 km, eine gemütliche Tagesreise. Die Straße ist ok und man kommt gut voran. Jack London Leser werden einige bekannte Namen auf der Strecke finden: Carmacks, Yukon Crossing, Pelly Crossing und Stewart Crossing. Die Straße nennt sich Klondike Highway und weckt weitere Erinnerungen sowie auch Erwartungen. Auf dem weg nach Norden gibt es reichlich Gelegenheiten, es mal mit der Waschpfanne zu probiern. Allerdings sollte man unbedingt Claimmarkierungen beachten. Wir probierten es auch an einigen Stellen und waren trotzdem rechtzeitig in Dawson.

An diesem Wochenende 18. - 19.05. fand gerade die Goldshow in DC statt, so war es nicht verwunderlich, dass wir einige bekannte Gesichter sahen. So konnte ich einige Worte mit Frau Beets und Tochter wechseln, sowie mit einigen von der Sendung Yukon Gold Kontakt aufnehmen. Dabei ist immer die Jagd nach Informationen im Vordergrund. Die richtig guten bekamen wir allerdings später, teils von Natives, teils von Ausländern. Bei den Einheimischen ist man meist schon unten durch, wenn man nicht ein oder zwei Millionen zum Start hat.

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Eigentlich kann man in Dawson fast alles kaufen, allerdings teilweise 4 mal so teuer wie in Whitehorse. So zahlten wir in Whitehorse für 12 Dosen Cola can$ 2,49 und in Dawson 9,90! Bitte auch immer die Verfalldaten der Lebensmittel anschauen!!


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Yukon Teil vier, Fliegenfischen

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Fliegenfischen bei Dawson City

Wochenbild KW 29 2018

Normalerweise verbringe ich in Britisch Kolumbien 15 - 18 von 25 Tagen am Wasser, der Rest wird für das Fahren oder Pausen gebraucht. Bei diesem Yukon Trip stand das Fischen hinten an. Der Hauptgrund war ja das aussuchen und eintragen von Claims für das nächste Jahr. Nichtsdestotrotz kam ein Besuch im Yukon ohne Fischen überhaupt nicht in Frage! Die Lizenz bekommt man in Dawson City im Trading Post. Zur Wahl stehen 1 Tag für $10, 6 Tage für $20 oder eine Saison für $35. Fragen zu wann und wo ist was erlaubt, werden gerne beantwortet, zusätzlich gibt es noch eine Broschüre.

Ich war mit der 6 Tage Lizenz ausreichend versorgt, im Juni ist die Auswahl der zu fangenden Fische auch noch sehr begrenzt. In den nächsten Wochen sollten die ersten Lachse ankommen, aber dann waren wir schon längst wieder daheim. Auch die Seesaiblinge, die zum Laichen in die Flüsse ziehen und Dolly Varden sowie andere Forellen hinter sich her ziehen, würden erst viel später starten. So blieb das Fischen auf arktische Äschen. Leider konnte ich keine über 40 cm an den Haken bekommen, dafür waren 4 pro Stunde kein großes Kunststück. Gefischt habe ich mit Steelhead Nymphen.

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Mit der Fliegenrute am Klondike, im Juni war ich weit und breit der Einzige am Wasser. Der eine oder andere Fisch stieg auch auf Trockenfliegen, so war es nicht überraschend, dass sich einige auf den Bissanzeiger stürzten.


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Yukon Teil fünf, Richtung Heimat

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Eine andere Aussicht am Yukon

Wochenbild KW 30 2018

Drei Claims haben wir uns im Yukon an der Grenze zu Alaska abgesteckt. Nächstes Jahr werden wir wohl etwas über zwei Monate zum Arbeiten dort verbringen, wie es dann weiter geht, hängt von den Ergebnissen ab, die wir nächstes Jahr erzielen. Es gibt inzwischen einen kompletten Plan, wo und wie die Werkzeuge und die Fahrzeuge gelagert werden. Wir konnten uns also auf den Rückweg begeben. In Whitehorse trennten wir uns von dem Wohnmobil. Die Strecke von Whitehorse nach Hope konnten wir in zwei Tagen bewältigen! Dort hatten wir noch eine Verabredung zum Goldwaschen.

Unterwegs hatten wir wieder reichlich mit Wild aller Art zu tun. Was mich sehr überraschte, war die Anzahl der Mücken am Bulkley. Kommt man Ende September - mitte Oktober mit drei - fünf Mückenstichen für zwei Wochen hin, kann man im Juni die gleiche Anzahl pro Minute bekommen. In Hope beim Goldwaschen war es dann nicht ganz so schlimm, wobei das kräftig rauchende Lagerfeuer wohl seinen Beitrag dazu leistete. In Hope wurden dann auch die Koffer für den Heimflug gepackt. Von Hope direkt zur Fahrzeugvermietung am Vancouver Flughafen, nach der Rückgabe ins Flugzeug und ab Richtung Heimat.

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Zum Abschluss der Yukon Story noch mal ein Blick auf den gleichnamigen Fluss, den Yukon. Auch wenn ich mich wiederhole, die Weite und die Leere dort oben im Norden ist beeindruckend, ich freu mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.


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