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Wochenbild Archiv 2016 Teil drei

Wochenbilder des Jahres 2016 Teil drei

Fabisch Flyfishing Blog


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Teil drei der Sammlung Wochenbilder 2016 bei Fabisch Fly Fishing

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Wochenbild Archiv bei Fabisch Fliegenfischen Fliegenbinden 2016 Teil drei. Hier wieder gesammelte Bilder aus den Bereichen Fliegenfischen, Fliegenbinden und Natur. Die Bilder wurden weltweit von verschiedenen Personen aufgenommen.

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Moricetown am Bulkley River

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Moricetown am Bulkley River

Wochenbild KW 36 2016

Besucher, die in Britisch Kolumbien bis nach Smithers kommen, sollten auf keinen Fall einen Ausflug nach Moricetown verpassen. Gerade mal 35 Km von Smithers entfernt, ist diese Stelle aus früheren Zeiten für den Lachsfang der Natives mit überlangen Gaffs bekannt. Heute ist man davon abgerückt, es wird den Fischen bei sehr starkem Niedrigwasser sogar über die Stromschnelle manuel hinweg geholfen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Fischtreppen nicht mehr ausreichend durchflutet werden.

Fragen zu den Fischen, deren Anzahl der verschiedenen Arten und den Wasserständen in den Jahreszeiten werden gerne vor Ort von den Einheimischen beantwortet. Für Reisende im Wohnmobil gibt es vor Ort einen netten Campingplatz. Wenn man nicht auf der Durchfahrt ist und zurück nach Smithers fährt, bietet sich dazu die Telkwa High Road an. Auf dieser Straße sind Begegnugen mit Schwarzbären fast vorprogramiert. Von dort kann man auch einen Blick in den Bulkley Canyon werfen, aber bitte aufpassen. Der Rand der Schlucht ist brüchig und ein Absturz nur schwerlich zu überleben.

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Die Stromschnelle in Moricetown

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Schöner, trügerischer Schein

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Herbstliche Farben im Norden

Wochenbild KW 40 2016

Im Herbst können in Britisch Kolumbien, Kanada die tollsten Fotos geschossen werden. Dabei wird leicht übersehen, dass ein Teil der Vegetation stirbt. Dadurch werden die zum Teil fast unwirklichen Farben erst möglich. Dieses Foto, aufgenommen 150 Km nördlich von Prince George, stellt die nächtlichen Minustemperaturen nicht dar. Es war der erste Härtetest auf unserem Trip, für die Kollegen im Wohnmobil und erst recht für mich im Auto. Am Morgen mit minus zwei Grad im Auto aufzuwachen ist...

Die dortige Äschenfischerei war dieses Jahr fantastisch, Form und Farbe der Arctic Graylings absolut beeindruckend. Das war´s dann aber leider auch schon, der Bulkley für vier von uns total Ausfall. Die Steelheadfischerei auf der Insel ebenso Totalausfall. Das ist für mich das erste Mal, dass ich nach zweieinhalb Wochen noch keine Steelhead hatte. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

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Herbstliche Farben im Norden BC´s

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Ende gut, alles gut?

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BC Steelhead 2016

Wochenbild KW 42 2016

Natürlich ist nicht alles gut. Wenn man von meinen Wintertouren absieht, war die Tour 2016 mit Abstand die schwächste Tour, was das Fangergebnis angeht. Bei einer Dauer von drei bis dreieinhalb Wochen hatte ich in der Vergangenheit die 40 Steelheadsmarke mehrfach überschritten. So kann man sicher verstehen, dass die 4 Steelheads, die ich 2016 bei einem Aufenthalt von vier Wochen in BC fangen konnte, etwas enttäuschend sind. Wir sind eigentlich bei fast jedem Ortswechsel bei guten Bedingungen angekommen, diese haben sich dann über Nacht zu zum Teil unglaublichen Wetterbilden verändert.

So war zum Beispiel der Stamp River auf Vancouver Island bei Ankunft in bester Verfassung, wir konnten mehrere Steelheads fangen. Über Nacht fiel stundenlang heftiger Regen und das wars dann mit der Fischerei. Wir waren zu sechst unterwegs, manche meiner Mitfahrer hat es noch schlimmer getroffen als mich. Weitere Informationen wird es in meinem Kanadabericht 2016 geben. Dieser Fisch hier im Bild war meine letzte Steelhead 2016, kurz vorher hatte ich eine deutlich kleinere mit 65cm an der selben Stelle gefangen, ein fast normaler Tag.

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Ein schöner Coquihalla Fisch

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Mitten in Vancouver

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Blick Richtung Nordosten

Wochenbild KW 43 2016

oder besser gesagt, in Coquitlam, einem Vorort von Vancouver. Da ich zwei Tage vor meinen Freunden angekommen war, konnte ich verschiedene Tätigkeiten vorab erledigen. So war es mir möglich, die Lage am Coquihalla zu überprüfen. Des Weiteren hatte ich dabei die Gelegenheit, eine Box, die mit meinem Fliegenfischerzubehör, diversen Karten und allerlei nützlichen Kleinkram gefüllt ist, bei einem Freund abzuholen. Der Rauminhalt der Box ist um die 140 Liter, da kann schon einiges untergebacht werden. So komm ich in der Regel mit einem Gepäck für den Flug zurecht.

Den Tag der Ankunft meiner Freunde verbrachte ich bei einem Großhändler und mit der Suche nach Motiven, bevor ich Sie am Flughafen abholte. Das oben gezeigte Motiv viel mir vom Lougheed Highway (Highway No 7), bei der Überfahrt einer großen Brücke, ins Auge. Diese Brücke hatte dann auch einen Fußgängerbereich. Den Zugang zu diesem zu finden, kostete eine halbe Stunde Zeit. Als ich mich dann mit der Fotoaurüstung auf den Weg machte, die Mitte der Brücke zu erreichen, stellte sich heraus, dass sie riesig war. Der Aufwand hat sich, meiner Meinung nach, auf jeden Fall gelohnt.

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Tolles Motiv Richtung Nordostent

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Aus der Traum

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Die Telkwa Mündung

Wochenbild KW 44 2016

Da freut man sich 11 Monate lang darauf, wieder zurück nach Kanada zum Steelheadfischen zu gehen, und dann kann sich die Freude vor Ort ganz schnell in Luft auflösen. Die großen Reisen müssen ja sehr lang im Voraus geplant werden. Dabei ist eine der Unbekannten immer das Wetter und gerade der Westen Kanadas ist da sehr anfällig. Nicht das es beim Fischen besonders störend ist wenn es regnet und oder kalt ist, aber die Auswirkungen auf das Wasser können sich wochenlang bemerkbar machen. Den ersten Tag, Montag, hatten wir noch gute Verhältnisse, nach einer Nacht mit heftigem Regen war es vorbei.

Das Foto zeigt die Telkwa Mündung in den Bulkley River. Der Zulauf kommt hoch und braun daher und trübt den Bulkley unterhalb total ein. Oberhalb konnten wir noch einen Tag fischen, dann war das auch rum. Im Oberlauf des Morice River, dem Hauptquellfluss des Bulkleys, fiel der Niederschlag als Schnee. Durch die recht hohen Tagestemperaturen schmolz er zügig und trübte den Bulkley von Houston aus ein. Den dritten Tag fischten wir gar nicht und der vierte und fünfte brachten keine Erfolge. Übrigens ist der Telkwa ein guter Indikator für die Wasserverhältnisse am Copper. Ist der Telkwa trüb, trifft das meistens auch für den Copper zu und man kann sich die 200 Km Fahrt nach Terrace sparen.

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Das Wasser des Telkwa verspricht nichts gutes

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Der Silver Lake bei Hope

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Der Silver See

Wochenbild KW 47 2016

Ich habe ja kein Geheimnis daraus gemacht, dass die Anzahl der gefangenen Steelheads dieses Jahr recht klein war. Solche Verhältnisse gab es auch schon bei anderen Touren, da waren sie allerdings auf ein Gebiet beschränkt. Das es am Bulkley, auf Vancouver Island, am Thompson und am Coquihalla ultra zäh ging, hatte ich bisher noch nicht. Im Winter, Mitte Februar bis Mitte März, kann einem sowas leicht einmal passieren.

Um so schöner, dass der Silver Lake bei Hope 2016 noch jedem aus der Gruppe einen Biss bescherte. Auch eine gefangene Steelhead war dabei. Erstmals im letzten Jahr hatten Fliegenfischer aus meiner Gruppe Steelheads an diesem See fangen können. Der Silver Hope Creek ist von der Mündung in den See aufwärts ab dem 01.10. gesperrt, Zuwiderhandlungen können sehr teuer werden, bis zu $5000. Also auch wenn gleich in den ersten Löchern oberhalb des Einlaufs ein Dutzend Steelheads stehen, nicht die Nerven verlieren!

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Vier Angler am See

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Mal ein ganz anderer Fisch

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Fraser Stör

Wochenbild KW 50 2016

Wir hatten die Fischerei am Thompson River beendet und fuhren auf dem Highway Nummer eins nach Süden Richtung Hope. Dabei folgt der Highway über 100 Km dem Lauf des Fraser River. Etwa 25 Km vor Hope erreicht man den mit einer Bevölkerung von 186 Personen sehr kleinen Ort Yale. Die Geschichte dieser Gegend reicht bis 7500 vor Chr zurück. In der jüngeren Geschichte startete hier der Goldrausch Richtung Norden.

Gold findet man in vielen Bächen und Flüssen in Britisch Kolumbien. So gibt es in Yale einen großen Public Claim, auf dem jeder sein Glück versuchen kann. Nichts zu finden ist fast unmöglich. Da ich zwei neue Mitfahrer dabei hatte, wollte ich diesen Claim mit der Gruppe besuchen. Gerade beim Runterlaufen zum Fluss sahen wir, das eine Person schwer mit einem Drill beschäftigt war. Beim Näherkommen stellte sich heraus, dass es sich un eine junge Frau handelte. Sie war auch nicht im Fight mit einem Königslachs, was wir zu erst angenommen hatte, sondern mit einem 2,37 m langen Stör.

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Ein super schöner Stör mit 2,37 m

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Etwas Schnee und Eis zum Jahreswechsel

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Grönland Gletscher

Wochenbild KW 52 2016

Man mag es schon gar nicht mehr hören, den Begriff Klimawandel. Seit vielen Jahren werden die schlimmsten Szenarien beschworen, die Erderwärmung voraus gesagt mit allen möglichen Folgen für das Leben auf der Erde und was passiert, nichts! Ein paar Windräder hier, ein paar Solarzellen da, aber während der Weihnachtsfeiertage neun Grad plus in der Nacht. Apropos Solarzellen, ich muss mich mal hinsetzen und ausrechenen, wieviele man davon braucht um 1000 Tonnen Stahl zu schmelzen. Die Costa Concordia zum Beispiel wiegt 114500 Tonnen netto, da braucht man dann schon noch paar Hiwis die Streichhölzer mit an den Schmelzkessel halten.

Wir einfaches Volk werden an den Machenschaften, die ein zügiges Fortschreiten der Entwicklung moderner Energiegewinnung behindern, nichts ändern können. Jedenfalls nicht solange mit Erdöl und Kohle Milliardengewinne zu machen sind, egal was mit dem Klima passiert. So ein Foto wie hier zu sehen, kann uns später mal wenigstens an das Aussehen von Schnee und Eis erinnern. Entstanden ist es beim Flug über Grönland, wenn Sie auch eins wollen, nicht zulange warten, dort ist das große Schmelzen auch schon im Gange. Ein gutes Neues, Wolfgang.

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Bald schon Vergangenheit?

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