Steelhead Fliegenfischen am Thompson

West Kanada Flüsse, der Thompson River


das Wochenbildcanadian pacific

Bauwerke entlang des Flußes

Die Anfahrt zum Thompson

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Die Anfahrt zum Thompson River ist recht einfach. Auf dem Weg von Süden nach Norden, egal ob von Vancouver oder von Seattle aus gesehen, kann man fast gar nicht anders, als ein Stück am Thompson entlang zu fahren. Von Vancouver aus wird einfach dem Highway 1 bis zur Ortschaft Lytton gefolgt, Entfernung etwa 260 Km. In Lytton ist die Mündung des Thompson in den Fraser River. Eine weiter Möglichkeit wäre noch von Lytton nach Lillooet zu fahren. Auf dieser Straße ist man wesentlich langsamer unterwegs als entlang des Thompsons, aber die schier unbeschreibliche Landschaft entlohnt einen um ein vielfaches. Allen zu empfehlen, die ohne großen Zeitdruck unterwegs sind. Die Erkundung der Gegend um Lillooet würde ich allerdings auf den Rückweg verschieben. Wenn es im Norden schon recht kalt wird, hat es in Lillooet oft noch über 25 Grad.

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Von Lytton nach Spences Bridge sind es weitere 35 Km. somit ist man auch schon mitten im Steelhead Gebiet angekommen. Ist das benutzte Fahrzeug ein Wohnmobil, erwarten einen keine weiteren Probleme. Mit dem Auto kann die Unterkunft Suche schwierig werden. Die Unterkünfte in Spences Bridge erwarten eine gewisse Abgebrühtheit! Es gibt aber noch die Möglichkeit, nach Cache Creek auszuweichen, etwa 50 Km von Spences Bridge entfernt.

Brücke in spences bridge
Hier mündet der nicola river in den thompson

Von links (aus Süden) über die Brücke kommend wird der Ort Spendes Bridge erreicht. Der Berg ist praktisch der Hausberg des Ortes. Von den Brücken sind teilweise unglaubliche Mengen von ziehenden Lachsen zu beobachten.

Die Mündung des Nicola River. Leider bringt er hier trübes Wasser in den Thompson ein. Normalerweise ist das Stück unterhalb der Mündung ein gutes Steelhead Stück. Das Fischen am Thompson auf Steelhead besteht zu über 90% aus Trockenfliegen im Swing anbieten. Mit Nymphen hakt man bei jedem Zug Lachsleichen vom Grund.

super steelhead zug am thompson river
die umwerfende landschaft am thompson river

Hier wäre das rechte Ufer mit den Naturbuhnen eine Topstelle zum Trockenfliegenfischen. Oben an der Spitze bei dem dunklen Baum anfangen und dann nach unten. Nach jedem Swing einen Schritt flussabwärts und so das Sück abfächern. An einer ähnlichen Stelle konnte ich in zwei Stunden sechs Steelheads an die Trockenfliege bekommen.

Im Tal des Thompson River werden die Augen nach jedem Bogen, jeder Kurve von der Schönheit dieser außergewöhnlichen Landschaft verwöhnt. Allerdings führt der wüstenähnliche Charakter zur zum Teil unangenehm kalten Temperaturen in den Morgen und Abendstunden.

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Ein paar wichrige Kleinigkeiten: Der Thompson ist ein classified water, es wird eine extra Tageslizenz benötigt! Manchmal wird die Fischerei bei geringem Lachsaufstieg geschloßen, also unbedingt vorher herausfinden ob der Fluss offen ist.

Beim Waten muss extrem aufgepasst werden, die Einheimischen garantieren ein Vollbad selbst im knietiefen Wasser, so glatt sind die Steine. Der Thompson ist auch ohne Vollbad ein unvergessliches Erlebnis. Wenn jemand ganz allein unterwegs ist, sollte er doppelt auf sich achten. Nicht nur das es sehr leicht ist im Thompson zu ertrinken, ist auch am Ufer mit unvorhergesehenen Gefahren zu rechnen. Bin ich doch 2014 um ein Haar von einer Klapperschlange gebissen worden.

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