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Fliegenfischen an der Tiroler Ache

Beschreibung der Tiroler Ache


Es geht um das Gewässerstück der Tiroler Ache zwischen Chiemsee und der Landesgrenze nach Österreich. Rund 25 Kilometer lang ist die Fischstrecke in diesem wunderschönen Voralpenfluss, 12 Kilometer davon sind reines Fliegenwasser. Ein Eldorado zum Fliegenfischen mit Trockenfliegen oder Nymphen. Oberhalb der Landesgrenze, in Österreich, heißt der Fluss Großache. Der Fluss ist an einigen Stellen mit der Wathose zu durchqueren, allei am Wasser sollte man aber von Experimenten absehen, überhaupt zu dieser Jahreszeit.

Die Hauptfischarten sind Äsche, Forellen und Huchen. Im unteren Bereich, nahe dem Chiemsee, kommen noch Weissfische aus dem See dazu. Wer allerdings glaubt, dass er eben mal dorthin fährt um seinen Huchen zu fangen, wird sich eines besseren belehren lassen müssen.

Tirolerache eins

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Die Tiroler Ache gehörte bis zum 14. November 2011 zu den Gewässern, die ich noch nie befischt hatte. Da ein Freund von mir die Ache sowieso zum Fliegenfischen diesen November besuchen wollte, nahm ich die Gelegenheit wahr und begleitete ihn. Wir erwarben die Lizenzen für den 14. und 15. November bei der Firma Ehnle in der Feldwiesenstr. 54, 83236 Übersee Telefon: 08642 - 283 . Kosten: €30,00 pro Mann und Tag. Die Unterkunft hatten wir uns in Marquartstein in einer privaten Pension reserviert. Die Kosten für die Unterkunft hielt sich absolut im Rahmen.

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Obwohl ringsum ein traumhaftes Wetter herrschte, war das Tal der Tiroler Ache die meiste Zeit im Nebel gefangen. Die Temperaturen reichten von minus drei Grad in der früh bis maximal plus fünf am frühen Nachmittag. Das Einfrieren der Ringe beschränkte sich auf die ersten zwei Stunden des Tages am Gewässer, beste Bedingungen also.

Vernünftige Bekleidung ist die Grundlage, um bei diesen Bedingungen ohne Schnupfen durch zu kommen. Die Fischstrecke ist 25 km lang und in vier Abschnitte aufgeteilt. In diesen sind jeweils andere Köder erlaubt und es gelten unterschiedliche Schonzeiten. Der Abschnitt B ist mit 12,5 km der längste. In diesem Abschnitt gilt Fly only. In weiten Bereichen ist sehr viel Platz zum Fliegenfischen, so das die Tiroler Ache auch für Beginner geeignet ist.

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Die Tiroler Ache ist im Frühjahr und Sommer häufig sehr trüb. Ein Vorteil unserer späten Fischerei war die Klarheit des Gewässers, so dass der eine oder andere Fisch ausgemacht werden konnte. Die Fischdichte ist allerdings nicht sehr hoch, was sich auch in unserem Fang Ergebnis niederschlug. Ich konnte am ersten Tag zwei Fische haken und einen davon landen. Am zweiten Tag kam ich auf vier gelandete Fische. Insgesamt eine Regenbogen Forelle und fünf Äschen. Eine der Äschen hatte wohl 50 cm, eine Verlorene war nochmal vier bis fünf cm größer.

Tirolerache drei
Tirolerache fünf
Tirolerache vier
Tirolerache sechs

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Nach nur einem Besuch an einem Stillwasser oder Fluss würde ich mir niemals ein Urteil erlauben. Natürlich wäre es hilfreich gewesen, den einen oder anderen Fisch beim steigen beobachten zu können. Leider gab es in den zwei Tagen gar keine Oberflächen Aktivität. Obwohl wir öfter den Platz gewechselt haben, konnten wir nur einen kleinen Teil der 25 km befischen. Für mehr sind zwei Tage einfach zu kurz. Ich nehme an, dass ich nächstes Jahr noch einmal an der Tiroler Ache vorbei schauen werde.

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