Kanada Trip 2013 zum Fliegenfischen

Der erste Trip mit den neuen Regelungen


Der Countdown läuft

Am 17.09.2013 geht es los. Der Flug: Nürnberg - Amsterdam - Seattle. Die Autos: Zwei Dodge Grand Caravan. Die Gruppe: Vier Freunde die alle schon mal in BC / Kanada waren, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten.

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Das Team

bernhard

Bernhard war schon mal im Februar mit auf Vancouver Island.

fritz

Fritz ist ein alter Hase in BC.

rafi

Rafi ( links ) mit Tom Jindra am Bulkley.

wolfgang

Wolfgang geht das 38. mal nach Kanada zum Steelhead Fliegenfischen..

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Wie immer geht es zum Fliegenfischen auf Steelhead, dreieinhalb Wochen lang. Die Vorbereitungen sind in vollem Gang.

Fliegenbinden, überprüfung der Ausrüstung, Vorfachmaterial besorgen usw.

Einen wichtigen Schritt konnte ich für mich bereits erledigen. Seit Jahren habe ich einen Sage Blank im Lager liegen, SAGE 896-4 XP. Mindestens ein dutzentmal habe ich über die Anfertigung einer Rute aus diesem nachgedacht.

Das ist jetzt erledigt.

die rute beim trocknen

Wenn man sich erst einmal aufgerafft hat, ist die Arbeit halb so schlimm.

das eigenwillige handteil

Bis vor 15 Jahren habe ich Ruten zum Verkauf angefertigt. Schon zu dieser Zeit legte ich immer großen Wert auf aussergewöhnliche Hanteile.

Geworfen habe ich die Rute auch schon. Mal sehen was sich alles damit fangen läßt.

Am Sportplatz, beim Treffen des Fränkischen Fliegenfischer Stammtisch, konnte die Rute gründlich getestet werden. Sie übertraf meine Erwartungen um einiges. Die Anwesenden, die die Gelegenheit nutzten die Rute zu werfen, waren durchweg positiv überrascht. Sowohl vom Gewicht der Rute wie auch von deren Leistung.

die nymphen nachfüll box

Eigentlich fische ich fast genau die gleichen Nyphen wie in unseren Breiten. Natürlich sind diese für Steelhead´s etwas größer und schwerer. Die Farbe und Form wird aber einfach nur auf die Größe transferiert. Bis jetzt hat das immer ganz gut funktioniert.

Wie immer war der Flug mit fast zehn Stunden etwas nervig. Dafür waren die Formalitäten in Seattle in Rekordzeit erledigt. Obwohl wir in den letzten Reihen des Flugzeuges saßen und dadurch auch als letzte zur Grenzkontrolle kamen. Alle Gepäckstücke konnten in Empfang genommen werden. Dann in den Shuttle Bus zum Autovermieter.

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Nachdem das Gepäck verladen war, machten wir uns auf den Weg nach Hope.

Dort konnten bereits am ersten Tag eineige Steelheads gefangen werden

rafi steelhead

Jeder von uns hatte seinen Steelhead Drill, einige davon konnten nach der Landung im Bild festgehalten werden.

wolfgang steelhead

Nach zwei Tagen in Hope ging es weiter in Richtung Smithers...

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Smithers

Der Bulkley in und um Smithers hatte uns bisher immer viel Spass gemacht. Dieses Jahr leider nicht. Wir verbrachten Montag und Dienstag, sowie Donnerstag und Freitag letzter Woche dort. Das Ergebnis: Rafi landete eine 60er, Berhard und Wolfgang verloren je eine schöne, Fritz hatte keinen Kontakt zu einem Fisch.

In der Vergangenheit hatte ich oft genug an jedem Tag zwei oder drei gute Fische. Selbst die Einheimischen gaben zu, dass die Anzahl der Fische extrem niedrig ist.

Für den Mittwoch hatten wir einen Ausflug zum Copper bei Terrace geplant.

Um es vorweg zu nehmen, der Copper konnte in Sachen Fischen einiges wieder ausgleichen. Für mich war es allerdings Murphys day!

Zuerst zu den Fischen. Jeder hatte Kontakt zu einem oder mehreren guten Fischen. Bei mir z.B. waren es sieben Steelheads von denen ich aber nur drei landen konnte. Die letzte der sieben spielt gleich nochmal eine Rolle.

Das wars dann von meiner Seite mit den guten Nachrichten.

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Die Aufteilung auf die zwei Fahrzeuge ist: Bernhard und Rafi in einem, Fritz und Wolfgang in dem zweiten Dodge Grand Caravan. Leider ist der Zustand der Reifen bei beiden Fahrzeugen unter aller S..! Das sind eher Slicks.

Die Strecke am Copper beträgt vom Highway bis zum obersten Pool 42 Km gravel road. Bereits nach 10 Km hatte der Wagen von Fritz und mir einen Platten. Der Reifentausch ging zügig von statten. Das Reserverad war allerdings ein Notrad.

Da Fritz und ich über einige Erfahrung am Copper verfügen, beschossen wir das Bernhard mit Fritz zum obersten Pool (Km 42) und Rafi mit Wolfgang zum Rockpool (Km 37) gehen.

Wenn Bernhard und Fritz mit dem oberen Pool durch wären sollten sie uns am Rockpool treffen.

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Rafi und ich hatten am Rock und einem anschließenden Pool jede Menge Spass. Gegen 14.30 tauchten Fritz und Bernhard am Rockpool auf. Nachdem ich da noch eine schöne Steelhead landen konnte, fuhren Rafi und ich zum obersten Pool. Hier möchte ich noch erwähnen das der Copper ziemlich viel Wasser führte.

Rafi konnte oben recht schnell eine Steelhead landen. Mir gelang der Kontakt zu einer sehr ordentlichen Steelhead erst beim zweiten Durchgang. Nach ca. 10 Minuten Drill war der Fisch in Reichweite. Einer letzten Kraftanstrengung von Seiten der Steelhead war das Vorfach nicht mehr gewachsen.

Dieser Vorfachbruch führte zum Verlust meiner Nymphe......und dem Verlust der Rutenspitze meiner neu aufgebauten Rute.

Zugegeben, meine Laune war da etwas am Gefrierpunkt angekommen. Alles Suchen half nichts, die Spitze war weg.

Nachdem es da schon 19.00Uhr war, beschlossen Rafi und ich zurück nach Smithers zu fahren. Wir sind da auch angekommen.

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Leider machte aber 5 Km vor erreichen des Highways unser Notrad schlapp, der Reifen rutschte von der Felge, Ende Gelände. Rafi meinte irgendwann unterm Tag, dass es doch total scharf wäre im Auto zu übernachten. Dann am nächsten Tag nochmal den Copper probieren. Die Chancen dafür standen nicht schlecht.

Zum Glück hatten wir die Telefonnummer eines mir bekannten Paares in Terrace gespeichert. Noch mehr Glück, ein Hauch von Netz zeigte sich im Handy. Die beiden waren unglaublich, bereits nach 20 Minuten waren sie mit einem Ersatzrad bei uns. Natürlich passte es nicht.

Also mit dem kaputten Reifen nach Terrace, 20.00Uhr! Nach einigen Telefonaten meinten die beiden das es nun an der Zeit wäre nach einem Zimmer für uns zu schauen.

Zum Glück lief uns dann noch ein Bekannter des Paares über den Weg, dieser hatte einen Bekannten der jemand kannte...

Um 21.30 Uhr konnten wir uns auf den Weg nach Smithers machen und waren um halb zwölf in unserem Motel. Etwas lädiert und um einige Erfahrungen reicher aber letztendlich wohlbehalten.

Heute, am o4. Oktober, sind wir in Hope und werden noch drei Tage den Coqihalla befischen. Danach in die USA. Etwas Sightseeing und ein Besuch beim Norlander. Am 11. Oktober sollten wir dann Deutschland erreichen.

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fritz steelhead
strenge lehrmethoden

Bildlinks: Fritz mit Steelhead

Bildrechts: Lehrmethoden mit Nachdruck

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steelhead drill
teamwork

Bildlinks: Steelhead im Drill an der Oberfläche

Bildrechts: Teamwork bei der Landung

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steelhead im Netz
gleich geht es wieder ins Wasser

Bildlinks: Steelhead sicher im Netz

Bildrechts: Ein Foto und denn wird gleich wieder released

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anheizen
super steak

Bildlinks: Vorheizen für das Steak

Bildrechts: Rafi beim bruzeln, die besten Steaks die wir drüben hatten

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