
Zum Start in die Saison 2011 lade ich Euch herzlich zum Fliegenfischertreffen 2011 in Velden an der Pegnitz ein. Es findet vom 01.04. bis zum 03.04.2011 statt. Die Anlauf Zentrale ist wie immer der Gasthof - zur Traube -- . Für das Fliegenbinden ist Theo Atanassov federführend, für das Werfen Jupp Verstraten. Fragen zu den neuesten Entwicklungen in BC / Kanada werde ich gerne beantworten. Nutzt die Gelegenheit und fragt uns Löcher in den Bauch. Natürlich wird das Video über den Kanada Trip 2010 vorgeführt. Desweiteren besteht die Möglichkeit zum Fischen. Nähere Informationen dazu können bei mir abgerufen werden. Ich freue mich auf drei schöne Tage in lieber Gesellschaft.
Wolfgang Fabisch
Zum Start in die Saison 2011 lade ich Euch herzlich zum Fliegenfischertreffen 2011 in Velden an der Pegnitz ein. Es findet vom 01.04. bis zum 03.04.2011 statt. Die Anlauf Zentrale ist wie immer der Gasthof - zur Traube -- . Für das Fliegenbinden ist Theo Atanassov federführend.....
Nach einem Telefonat heute mit Theo Atanassov haben wir beschlossen, am Samstag den 02.04.2011 von 10.00 bis 12.00Uhr ein Kinder Fliegenbinden mit in den Ablauf rein zu nehmen.
Also liebe Eltern, Kinder und Jugendliche: Wenn Ihr Euch am Bindestock probieren möchtet, Samstag den 02.04. in Velden.
Zusätzlich zum Kinder Fliegenbinden am Samstag den 02.04.2011 von 10.00 - 12.00 Uhr bieten wir am Nachmittag desselben Tages die Gelegenheit für behinderte Fischer oder Interessierte, z.B. Rollstuhlfahrer, sich mit einer Fliegenrute an der Pegnitz zu versuchen. Der Zugang zur Pegnitz ist oberhalb von Velden auf Höhe der DLRG Hütte auch mit Rollstuhl recht einfach. Es müßen etwa 15m Wiese durchquert werden und dann ist dort ein großer, stabiler Steg, von dem aus einfach am Wasser hantiert werden kann.
Als Vize Präsident der EFFA möchte ich für die Zukunft erreichen, dass unsere Association etwas für Behinderte in Sachen Fliegenfischen anbietet und will mit meinem Fliegenfischertreffen Signal Wirkung erzielen.
Bei Interesse bitte eine kurze Kontaktaufnahme bie zum 27.03.2011.
Sollten jemand meiner Leser jemanden mit Interesse kennen, bitte auf diese Gelegenheit aufmerksam machen.
Die Teilnahme beim Fliegenfischertreffen ist kostenlos und damit auch das Kinder Fliegenbinden und die Möglichkeit für Behinderte den Umgang mit der Fliegenrute zu probieren.
Wolfgang Fabisch
30.000 Unterschriften in der Huchenhauptstadt
Rettet die Mur und der österreichische Naturschutz fordern einen öffentlichen Dialog
Gestern übergab die Bürgerinitiative Rettet die Mur Bürgermeister Siegfried Nagl und Bürgermeister Stellvertreterin Lisa Rücker 30.000 Unterschriften für den Erhalt des Grazer Landesflusses. Zu diesem Anlass ernannten Naturschutzorganisationen Graz zur Huchenhauptstadt Europas und betonen die Wichtigkeit, diesen Lebensraum zu erhalten.
Übergabe der 30.000 Unterschriften:
Die Übergabe fand um 12:45 im Büro von Bürgermeister Nagl statt. Clemens Könczöl, Sprecher von Rettet die Mur, übergab symbolisch den Scheck mit über 30.000 Unterschriften. Begleitet wurde er von Vertretern von ca. 20 Unterstützerorganisationen, die hinter der Plattform stehen.
Im Zuge der Übergabe kam es zum Gespräch mit den Vertretern der Stadt. Einig waren sich dabei die Beteiligen, dass die Diskussion um die Staustufe Graz auf einer öffentlichen und sachlichen Basis geführt werden muss. Die Bevölkerung muss über die Vorgänge in der Stadt informiert werden und beide Seiten die Möglichkeit bekommen ihre Argumente vorzubringen.
Weiters stimmte man überein, dass nicht jeder Standort für den Bau von Kraftwerken geeignet ist und es einer genauen und objektiven Prüfung bedarf, ob die Staustufe Graz sinnvoll ist.
Die GrazerInnen wollen ehrlich darüber informiert werden, was in ihrer Stadt passiert! Wir freuen uns mit dem heuten Tag einen öffentlichen Dialog zu starten. Denn der unseriöse Populismus der Projektwerber schadet letztendlich nur ihnen selbst. Nach wie vor sind wir die einzigen, die auch direkt und öffentlich in eine Diskussion um die Staustufe Graz zu treten, so Clemens Könczöl, Sprecher von Rettet die Mur.
Österreichische Naturschutzorganisationen machen Graz zur Huchenhauptstadt:
Naturschutzorganisationen sorgen sich vor allem um den Erhalt der letzten Fließstrecke zwischen Leoben und Spielfeld. Auf dieser Fließstrecke finden Tierarten wie der international geschützte Huchen einen ihrer letzten Lebensräume. Durch den Bau dieser Staukette würden wir eine der letzten natürlichen Populationen Österreichs auslöschen“, erklärt Steven Weiss von der Weltnaturschutzunion IUCN.
Gemeinsam ernennen österreichische Umweltschutzorganisationen Graz nun zur Huchenhauptstadt Europas. "Der Huchen hat Kontinentalverschiebungen und Eiszeiten überlebt", so Christoph Walder, Flussexperte des WWF. Wie ein Wahrzeichen, steht der 'König der Mur' für die große Vielfalt und Schönheit des Landesflusses, wir werden nicht zulassen, dass dieser faszinierende Murbewohner von den geplanten Staustufen aus seinem angestammten Lebensraum verdrängt wird.“
Um über die Arterhaltung des Huchens zu debattieren, lädt man gemeinsam Internationale Flussexperten zu Symposien ein. Dabei werden nicht nur die Ursachen für die Gefährdung des Huchens, sondern auch Maßnahmen zum Schutz dieser äußerst seltenen Fischarten entwickelt. Denn mitten in Graz wird sich die Zukunft des Huchens entscheiden.
Auch die Bürgerinitiative Rettet die Mur wird sich weiter für den Erhalt des Flusses einsetzen. Sprecher Clemens Könczöl stellt klar: Die Mur ist ein wertvoller Lebensraum für die Bewohner der Stadt und muss aktiv geschützt werden. Die Grazer Bevölkerung hat das längst erkannt.“
Jetzt mitmachen und unterschreiben!

Die Wildlachs- und Meerforellenbestände Norwegens stehen davor, nahezu vollständig ausgerottet zu werden. Diese einst weltberühmte Fischerei mit ihrer bemerkenswerten Geschichte und Tradition könnte bald nur noch Erinnerung sein. Lachszuchtkäfige, die mehr als 350 Millionen in Fabriken aufgezogene Pseudo- Fische enthalten verdrecken jetzt Norwegens fjordreiche Küste. Der Umweltschock, den diese schwabbeligen Eindringlinge den wilden Lachsstämmen verursachen, bedroht unmittelbar das Fortbestehen von Norwegens 400.000 bis 600.000 wildlebenden Salmoniden, die alljährlich zum Laichen in die Gewässer zurückkehren, in denen sie geboren wurden.
Um diesem Alptraum zu begegnen und die nahende Katastrophe des vollständigen Verlustes der norwegischen Wildlachs- und Meerforellenbestände abzuwenden, ist es am besten, Zuchtlachs weder zu kaufen noch zu essen.
Die norwegischen Lachszuchtbetriebe sind die grössten der Welt und haben ihre Krankheits- und Umweltverschmutzungsprobleme inzwischen auch weltweit exportiert: von Norwegen nach Schottland, Irland, Kanada und nach Chile. Es geht dabei weit weniger um Lachszucht als um Geldverdienen. Das dreckige Geschäft der Käfighaltung von Lachsen entstand in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in Norwegen und wurde von der norwegischen Regierung seitdem im In- und Ausland dauerhaft gefördert. Die zunächst in den norwegischen Lachsfarmen endemischen Krankheiten sind inzwischen - in kleinerem aber wachsendem Umfang, in allen anderen Ländern endemisch, die die norwegischen Fischmäster mit ihrer Gegenwart beglückt haben.
Seitens der norwegischen Regierung hat bisher jeder Wille gefehlt, den Betrieb und die Geschäftspläne der Lachsmastbetriebe angemessen zu überwachen und gegebenenfalls Kontrolle auszuüben. Die Grösse und die "Wertschöpfung" dieses Geschäftszweigs hat bisher jede andere Betrachtungsweise überstrahlt. Der Profit kommt vor der Umweltverträglichkeit. Heute kann man mit Fug und Recht behaupten, dass sich die norwegische Regierung weniger mit der Kontrolle der Lachsmastbetriebe als mit der Ausrottung der historisch bedeutsamen Wildlachs und Meerforellenbestände Norwegens befasst.
Die Lachsmastindustrie in ihrer gegenwärtigen Form entbehrt jeder Nachhaltigkeit. Sie hat vielmehr einen immensen und katastrophalen Einfluss auf die Umwelt, wo immer sie auch tätig wird. Würden aber die grossen Lachsmastfirmen Norwegens angemessener Überwachung und Regulierung unterworfen, würde dies auch dazu beitragen, die umweltschädlichen Aktivitäten dieser Firmen in den überseeischen Gastländern zu begrenzen und zu regulieren.
Das Leerräumen der Weltmeere von Fisch und Meerestieren am unteren Ende der Nahrungskette nur zur Produktion von Futtermitteln - Fisch, Fischmehl, und Fischöl - für die Lachsmastindustrie wird zur Ausrottung anderer Spezies führen, deren Überleben von diesen Lebewesen abhängt: das betrifft den Dorsch, Schellfisch, Makrelen, Wildlachs und Meerforellen, Wale, Robben, Delfine sowie viele Seevögel wie Papageientaucher, Seeschwalben, Pinguine und Albatrosse. Die Futterplätze dieser Spezies werden restlos leergeräumt.
Die Produktion und der Verkauf von Lachsfilets aus Lachsmastbetrieben wird nicht "die Welt ernähren", wie es die Fischmäster möglicherweise gelegentlich unterstellen. Das Gegenteil trifft zu! Die Lachsmästerei benötig bis zum 10fachen Gewicht an verfügbarem tierischem Eiweiss - also wildlebende Fische wie Franzosen- oder Zwergdorsch, Sandaale, Sardinen, Anchovies oder Krill - um einen marktfertigen Zuchtlachs zu erzeugen. Eiweiss, das ansonsten nicht nur die oben angeführten wildlebenden Tiere ernähren würde, sondern auch zehntausende handwerklicher Fischer und deren Familien in der ganzen Welt.
Die von der norwegischen Regierung selbst beauftragten Wissenschaftler und auch das Norwegische Direktorium für Naturmanagement (das Direktorat hat beratende und ausführende Funktionen unter dem Dach des Norwegischen Umweltministeriums) haben übereinstimmend festgestellt, dass für eine Erweiterung der Lachsmästerei in norwegischen Hoheitsgewässern keinerlei weiterer Raum verfügbar ist. Im Widerspruch zu den Feststellungen ihrer eigenen wissenschaftlichen Berater hat jedoch die norwegische Regierung ein Wachstum von 5% für diesen Industriezweig in Norwegen angekündigt. Der norwegische Fischereiminister selbst ist Besitzer eines der grössten Lachsmastbetriebe Norwegens. Könnte dies darauf hinweisen - zumindest für den Autor - dass hier ein ganz erheblicher Interessenkonflikt besteht?
In dieser Fangsaison hat das Ausmass des Befalls der Zuchtlachse in Nowegen mit für Salmoniden potentiell tödlichen Seeläusen katastrophale Ausmasse erreicht. Diese Seeläuse haben inzwischen Resistenzen gegen die traditionellen chemischen Gegenmittel entwickelt. Kürzlich hat ein norwegischer Wissenschaftler geäussert, dass es in der entsprechenden Hausapotheke derzeit kein wirksames Gegenmittel mehr gebe. Sollte es auch im Frühling, wenn die Junglachse ihre Flüsse ins Meer verlassen, vergleichbare Konzentrationen an Seeläusen geben, wird dies eine ganze Generation auslöschen.
Wissenschaftler haben auch festgestellt, dass Seeläuse ausgewachsene Wildlachse töten können, die in ihre Flüsse zum Laichen zurückkehren. Diese Fische passieren auf ihrer Rückreise die Lachsmästereien in den Fjordmündungen und werden ebenso leicht infiziert wie die Junglachse, die in der Gegenrichtung wandern. Diese Wolken von Seeläusen richtet bei den Meerforellen, die - anders als Lachse - in den Mündungsgebieten der Flüsse verbleiben, in denen sie geboren wurden, noch wesentlich mehr Schaden an. Sie schwimmen den grössten Teil des Jahres in diesem mit Mästereidreck verseuchten Minenfeld.
Schließlich entkommen hunderttausende von Zuchtlachsen aus ihren Käfigen und steigen in Flüsse auf; sie tragen jedoch Krankheiten mit sich, die sie sich in ihren Käfigen zugezogen haben und die bei Wildfischen gewaltige Schäden auslösen können. Die Seeläuse sterben zwar nach einem oder zwei Tagen im Süsswasser ab, sie tragen jedoch einen Virus in sich, der die Erkrankung PD (Pancreas disease - Bauchspeicheldrüsenkrankheit) auslöst; eine einzige infizierte Seelaus reicht aus, um einen Wildlachs zu infizieren und zu töten. Die Beziehung zwischen Parasit und Virus wurde vor einigen Jahren von einem chilenischen Wissenschaftler entdeckt, aber er wurde zum Schweigen gebracht. Inzwischen haben wir in ganz Chile beobachten können, dass die Lachsmästereien dahingeschmolzen sind wie Schnee an der Sonne.
Politiker und Lokalpolitiker in Küstengemeinden, in denen es Arbeitsplätze in Lachsmästereien gibt, verlangen von der Regierung Schutz und Förderprogramme für diesen Industriezweig. Das trifft auf jedes Land zu, in der die Lachsmästereien Gedeihen. Warnungen, dass dies zur Ausrottung der Wildlachs- und Meerforellenbestände führe, werden schlichtweg ignoriert. Es besteht eine Art Kriegszustand zwischen denen von uns, die unsere Umwelt und ihre wildlebenden Tiere erhalten wollen und denen, die ausschliesslich (kurzfristigen) Gewinn anstreben. Wenn schon die Regierung den Rat ihrer wissenschaftlichen Berater ignoriert, können wir den Kampf nur führen indem wir die Fischmäster am ihrem empfindlichsten Körperteil treffen, dem Geldbeutel!
Kauft keinen Zuchtlachs! Esst keinen Zuchtlachs! Sagt Euren Freunden die Wahrheit über dieses dreckige Geschäft und klärt sie darüber auf, welchen Preis sie für ein Filet vom verfälschten Lachs wirklich zahlen!
Autor: Geir Kjensmo


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