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Kaum jemand wird verstehen wie mann sich fühlt, wenn einen im Vorjahr der Herzinfarkt erwischt hat und kaum ein Jahr später ist man scon wieder in Kanada unterwegs. Ausgenommen sind diejenigen, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Die Angst ist überall mit debei. Man hat ja vorher auch nichts bemerkt, wann wird es wieder soweit sein? Natürlich freut man sich, wieder in diesem tolen Land unterwegs zu sein, aber die Gedanken drehen sich dauernd um die nächste Stelle für den Notfall Ruf.

Bei dieser Reise ging alles gut, am Wasser eher etwas zurück haltend, trotzdem mit einer reellen Chanche auf einen guten Fisch. Dann natürlich nicht zu viel freuen, wer kann schon sagen, wie das bei der Pumpe ankommt. Die Zigaretten sind noch total tabu, dabei wird es aber nicht bleiben. Auch das Essen ist total durchdacht, dies wird sich auch wieder ändern. Die Fischerei funktionierte richtig gut. Wo mir zuviel Fischer am Haufen unterwegs waren, habe ich nicht einmal angehalten. Es ist soviel Platz in Britisch Kolumbien, da braucht man sich nicht zwischen andere drängen, oder gar irgendwo anstehen. Ob Sie es glauben oder nicht, es stehen tausende Kilometer von Gewässern zur Verfügung, für einen Mitteleuropäer fast nicht vorstellbar. Die Moral aus der Geschichte ist recht einfach. Wenn man einmal irgendwo im letzten Hemd ruhig und star herumliegt, nutzt das ganze Geld nicht mehr viel. Solange man mobil ist , sollte man die Zeit nutzen. Das ganze sparen ist ja recht und schön, aber man sollte das Leben nicht ganz vergessen.

Zu dieser Zeit versuchte ich noch mit meinem Großhandel in Kanada in Alberta Fuß zu fassen, deshalb der Trip nach Calgery. Insgesamt kamen wir bei diesem Trip auf 7500 km Fahrstrecke. An der Grenze zu den USA entlang bis Crows Nest, dann weiter nach Calgery. Von dort über Banff un Kamloops und dann Richtung Prince George. Zu guter letzt bis nach Terrace. Damit nicht genug zurück nach Vancouver. Dann mit der Fähre nach Vancouver Island zum Fliegenfischen am Stamp, Campbell River und dem Cowichen River,

Trotz der vielen Kilometer in dreieinhalb Wochen war es ein unglaublich toller Trip. Allein die zum Teil fast unbewohnte Natur mit ihren Schönheiten, ebenso Calgery als Stadt und die vielen Erlebnisse am Wasser sind praktisch unbezahlbar. Natürlich ist so ein Trip mit einer Gruppe fast nicht zu machen.