Mit dieser fast vergessenen Technik können Federn im Balg genutzt werden können, mit denen normal nicht viel anzufangen ist. Besonders dann, wenn Streamer nicht zum normalen Binde Repertoire gehören. Die unteren zwei Drittel des Balgs bleiben übrig. Der nette Nebeneffekt dieser Technik ist ein hoher Imitations Wert.
1. Bei Verwendung des Norvise Bindestocks den Haken exakt mitteln.
2. Die gewohnte Grundwicklung.


3. Etwas Dubbing.
4. Eine große Feder vom hinteren Ende des Balgs


5. Die Fibern gegen den Strich streifen, nicht vom Kiel abreissen!!!
6. Genau an den Fingern einbinden. Das gerundete Teil der Feder schaut über den Hakenbogen hinaus. Als Rechtshänder müssen die ersten drei bis vier Windungen mit der linken Hand ausgeführt werden, die rechte hält die Feder am Öhr an den Haken.


7. Den Kiel nach hinten ziehen und ganz knapp am Haken abschneiden. Dabei bleiben einige Fibern nach vorn stehen die gleich eine Fühler Imitation bilden. Hinten den Kiel knapp am gerundeten Teil abschneiden. Vorsicht, keine Fibern aus dem gerundeten Teil mit der Schere erwischen!!!
8. Das ganze Gebilde mit einigen Windungen sichern.


9. Eine Hechel und eine Pfauengras Fiber einbinden.
10. Erst das Pfauengras....


11. ...und dann die Hechel mit einigen Windungen nach vorn binden. Überschüssige Hechel und Pfauengras abschneiden.
12. Kopfknoten und fertig.


Mal von dem hohen Imitations Wert und der Verwertung von sonst eher wenig gebrauchten Hecheln abgesehen, ist diese Fliege mit etwas Übung in ein bis zwei Minuten zu binden. Wer mag, kann den Flügel mit verdünntem Silikon stabilisieren. Auf Grund der kurzen Fertigungszeit verzichte ich darauf. Viel Spass beim Nachbinden und Fischen, Wolfgang

Wolfgang Fabisch Nürnberger Str. 45 90542 Eckental Tel 09126 288640 Fax 09126 288643 Copyright: Wolfgang Fabisch
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